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Am 31.05.1974 - 03.06.1974 wurde die ofizielle 100 Jahrfeier der Blaskapelle Falkenberg auf der Droht/Festplatz in Verbindung mit dem Bundesbezirkmusikfest des Nordbayerischem Musikbundes abgehalten.
Blaskapelle Falkenberg mit Festdamen und Festausschuß
oben von links nach rechts stehend:
Zrenner Josef; Stenzl Gerd; Zöllner Alfons; Bauernfeind Eugen; Höcht Josef; Mayerhöfer Alois; Hottner Adolf; Weiß Konrad; Kraus Willibald;Graf Karl; Käs Engelbert; Friels max; Höcht Hans; Käs Josef.
zweite Reihe von links nach rechts stehend:
Rosner Hans; Fischer Wilhelm; Zrenner Richard; Riedl Karl; Ziegler Hans; Mayer Adolf; Mark Josef; Franz Josef; Mark Engelbert; Schüner Hans; Mayerhöfer Josef; Keck Hans; Meier Hermann; Ztenner Franz; Schlicht Georg; Franz Christoph;
dritte Reihe stehend, von links nach rechts:
Träger Hermann; Helm Anni; Weis Theresia; Lucksch Gisela; Fachet Rita; Landgraf Helga; Mark Christine; Rosner Gerda; Schieder Irmgard; Konrad Hans; Meindl Rudolf; Weig Alfred; Meier Simon; Mayer Monika; Schüner Christine; Mayerhöfer Edeltraud; Lucksch Doris; Griebel Maria; Friesl Ursula; Hannig Marianne; Laubert Gisela;
unten sitzend, von links nach rechts:
Keck Rita; Wedlich Theresia; Friesl Rita; Polnisch Eva; Fachet Annelise; Mayerhöfer Edeltraud; Zintl Anton; Fischer August; Lang Johann; Köllner Johann; Mayerhöfer Traudl; Käs Margaret; Riedl Irmgard; Kunz Agnes; Weis Rita; Mark Elisabeth.
links und rechts von der Tafel: Träger Rita und Franz Maria
Festbier: 2,50 DM incl. Bedienung
Festabzeichen für 4 Tage 2,- DM
so hieß es damals!
Die Festlichkeiten, das heißt die Tage an dem die Blaskapelle aufspielte dauerten länger:
Nach dem Zeltaufbau fand gleich am Donnerstag 30.05.1974. eine Musikprobe statt, an der schon das Hösl-Festbier ausgeschenkt wurde.

Teil des Arbeitsausschuß, v. links nach rechts: Franz Josef; Weis Walter; Höcht Alois; Wildenrother Alois; Schüner Hans; Schuller Silvan; Konrad Eduard.
Am Freitag 31.05.1974 wurden die Feierlichkeiten mit einer Betriebsfeier des Tonwerks Wiesau eröffnet (gibt es leider nicht mehr). Jeder Betriebsangehöriger bekam Freibier mit einer Brotzeit .Die Belegschaft wurde in der Wiesauerstraße empfangen und mit Marschmusik ins Festzelt geleitet. Die Blaskapelle spielte zur vollsten Zufriedenheit der Gäste bis 24 Uhr auf.
Gedicht zur 100 Jahrfeier der Blaskapelle Falkenberg:
Willkommen Euch Ihr lieben Gäste bei unserm 100 jährigen Feste,
habt unsern Ruf mit Freud vernommen, seit hier nach Falkenberg gekommen.
Das Ihr so zahlreich seit erschienen, freud uns wirklich sehr,
das Tonwerk Wiesau heut zu Gast ist für uns eine Ehr.
Verlebt mit uns recht frohe Stunden wenn einen Wunsch wir nennen,
und lernt das gute Hösl-Bier und Falkenberg mal kennen.
100 Jahre Blasmusik das ist ein Grund zur Feier und gerne stoßt man mit uns an ob Preuße oder Bayer.
Man trinkt a Mass und noch a Mass und schenkt die nächste ein,
so jung wie heute werden wir nie mehr beisammen sein.
Der Dirigent greift schon zum Stockund mich seit Ihr gleich los,
wünsche ein gelungenes Fest und sage schnell noch Prost.
(Hannig)

Unsere 24! schönen, feschen Festdamen zum Gruppenbild auf dem Steg:
Von rechts nach links, stehend:
Schüner Christine; Friesl Rita; Schieder Irmgard; Rosner Gerda; Weis Theresia; Hannig Marianne; Laubert Gisela; Maier Monika; Mayerhöfer Edeltraud(Pirk); Griebel Maria; Kunz Agnes; Weis Rita; Mark Elisabeth; Mayerhöfer Irmgard(Pirk); Helm Anni (Thann); Fachet Rita; Landgraf Helga;
stehend darunter von links nach rechts:
Friesl Ursula; Wedlich Theresia(Pirk); Keck Rita(Bodenreuth); Polnisch Eva; Fachet Annelise; Mark Christine(Thann); Lucksch Doris;
von links nach rechts sitzend:
Lucksch Gisela, Käs Margret(Gumpen); Mayerhöfer Christine(Pirk); Riedl Irmard(Seidlersreuth);
Samstag 1.Juni 1974: Um 15.00 Uhr fand im Rittersaal unserer Burg der Empfang der Ehrengäste und des Präsidiums des Nordbayerischen Musikbundes statt. Dazu hatte die Gemeinde Falkenberg eingeladen. Nach dieser Veranstaltung zog man von der Burg zum Lindnersaal, wo um 17.00 Uhr der Festkommers mit Ehrungen stattfand. Die musikalische Umrahmung gestaltete der Männergesangsverein Schönhaid u. die Jubelkapelle. Die Blaskapelle spielte während dieser Feier die Musikstücke Konzertouvertüre in Es-Dur v. Sepp Thaler. Ebenso wurde das Grandioso v. Dieter Herborg aufgeführt. Letzteres wurde von der Juri des NBMB als Pflichtstück in der Mittelstufe gewertet.

Willkommensgruß im Rittersaal der Burg Falkenberg.
v.links nach rechts: Festdame Edeltraud Mayerhöfer; Bürgermeister Johann Lang; Graf von der Schulenburg; Ehrenschirmherr, Regierungspräsident Dr.Emmerig, Regensburg.

Die geehrten: v.links nach rechts: Dirigent Rudi Meindl; Anton Zintl; Alois Weis; Johann Köllner; Karl Mark; August Fischer; Simon Meier, sowie der Präsident des Nordbayerischen Musikbundes: Georg Bayer.

Glückwunsch und Anerkennung für den Dirigenten Rudolf Meindl, durch den Bezirksvorsitzenden des nordbayerischen Musikbundes, Bezirk Oberpfalz Dr. Adolf Eichenseer, Regensburg

Schirmherr, Landrat Franz Weigl, Tirschenreuth überreicht dem 1.Vorstand der Blaskapelle Falkenberg August Fischer den Landkreis-Zinnteller.
Um 18.30 Uhr begannen die Wertungsspiele im Lindnersaal.
Am Abend spielte die Stadtkapelle Weiden/opf. im Festzelt mit großem Erfolg auf. Bei Einbruch der Dunkelheit wurde ein Fackelzug gestartet, der durch die Straßen des Ortes führte.
Sonntag 2.Juni 1974: Bereits um 08.00 Uhr begannen im Lindnersaal die Wertungsspiele. Um 09.00 Uhr fand in der Pfarrkirche der Festgottesdienst statt, hernach zog man mit der Blaskapelle Thannhausen zum Festzelt, dort fand dann ein Frühschoppenkonzert statt. Zum Höhepunkt des Festes den Festzug durch den Ort, an dem 20 Musikkapellen und über 30 Vereine teilnahmen, säumten eine Menschenmenge die Straßen ein.

von links nach rechts: Ehrenvorstand der Blaskapelle Falkenberg Engelbert Mark; Tochter Martina Mark-Dirigentin-; Träger Rita; rechts:Franz Maria; .......?

Die Jubelkapelle beim Festzug durch den Ort
Die letzen Meter vor dem Festzelt, zum Massenchor

Unsere schicken Festdamen beim Umzug

Der Wiesauer Trachtenverein war auch beim Festzug dabei, er begleitete die Blaskapelle Falkenberg im gleichen Jahr beim Trachtenumzug des Münchner Oktoberfestes

Schlagwerker Üblacker Albert, Mark Engelbert und Schüner Hans jun. in Aktion.

Da geht es dem Zimberg(Wiesauerstraße) hinauf
Der Musikverein ließ sogar eigene Bierfilze drucken, welche im Vorfeld des Festes in vielen Gaststätten in der Umgebung verteilt wurden



Der anschließende Massenchor auf dem Festplatz, bei dem rund 600 Musikerinnen und Musikler das Grandioso, den Oberpfälzermarsch und die Deutschlandhymne intonierten war wohl der ergreifendste Moment des ganzen Festes. Danach wechselten sich im Festzelt, das bis auf den letzten Platz besetzt war verschiedene Gastkapellen ab. Am Abend spielte die Jubelkapelle im Bierzelt auf.

Die Damen überreichen dem Dirigenten Rudolf Meindl einen Dirigentenstab
von links nach rechts: Evi Polnisch; Rudi Meindl; Rita Keck; Marianne Hannig; Pfingstmontag 3.Juni 1974

Aufstellung zumAbmarsch auf dem Kalvarienberg, dort fand ein Gedenkgottesdienst statt.
An der Spitze die Blaskapelle Falkenberg
Nach der Rückkehr zum Festzelt wurde zum Frühschoppen aufgespielt. Am Nachmittag und zum Festausklang am Abend spielten ebenfalls die Falkenberger, die für ihr dargebotenes Programm reichlich Beifall erhielten. Während des ganzen Festes erfreute Startrompeter Karl Graf die zahlreichen Festbesucher mit Einlagen wie z. B. "Winternacht", "Die Post im Walde" und den "Alten Dessauer", die von der Jubelkapelle begleitet wurde. An diesen 3 vorraus gegangenen Tagen wurde zum erstenmal die neu erworbene Lautsprecher-Verstärkeranlage eingesetzt. Die beiden Sänger Schreiner Sepp und Gloser Hans konnten somit ihre Gesangseinlagen zum erstenmal im Festzelt erschallen lassen.
Dienstag, 4.Juni es beginnen die Abbauarbeiten, auch am Abend wurden nochmals die Instrumente ausgepackt und im Zelttorso aufgespielt!
Am Mittwoch, 5.Juni wurde nun zum letzen Mal gespielt. Die Woche war ein gelungenes Fest, es wurden einige Rekorde in Bezug Trinken, Essen und Ausdauer aufgestellt.
